1.Ausstellungskataloge:

1980 Katalog Ausstellung Gruppe NN,

Schloss Charlottenburg ,kleine Orangerie, Berlin.


1989 Katalog Ausstellung "Uwe Oswald" vom 13.1. bis 29.1.1989

Herausgegeben vom Museumsverein Stade e. V.

Druck. Krause-Druck, Stade Auflage: 500

2.Bücher

Zeichentagebuch "Das Fremde in uns"

1993 , handsigniert, 63 Seiten

Druck: Linkert, Diepholz, Auflage : 150 ,im Schober

Mit-Autor bei:

Buch "Kunst-Flüge l"

Schaffenswege, Ideen und Empfindungen einer Künstlergruppe

Herausgeber: Ingrid BergPund, Rotenburg/Wümme

2004 Isensee Verlag Oldenburg

ISBN 3-89995-170-0

3.Bildveröffentlichungen

Abbildung eines Wandbildes von Uwe Oswald, 1982

Wandbild Bunker Oslebshauser Herrstraße, 21 x 19 Meter

Buch: "Bremens Wände", von Hans-Joachim Manske

ISBN 3-481-50271-0

Edition Fricke im Rudolf Müller Verlag

4. eigenes Statement

 

 

Statement des Künstlers zu seiner Kunst

 

Für mein künstlerisches Schaffen bewegte ich mich in den Medien Bildhauerei, Malerei, Zeichnung und Druckgrafik.

Nach Möglichkeit soll der Betrachter bei allen Werken,  sowohl bei den Skulpturen als auch bei den Bildern, immer die Herstellungsweise nachvollziehen können, es bleiben verschiedenartige Spuren der Entstehung sichtbar, dadurch wird die Genesis  transparent und kann nachempfunden werden. An einigen Stellen kann die Bearbeitung auch experimentellen Charakter haben, wodurch ein Möglichkeitsfeld, ein anderer Weg angedeutet wird.

Sehr wichtig ist für mich auch der Grundsatz: „Schaffe ein Kunstwerk, das Raum zum Interpretieren lässt“, besonders wenn es sich um Kunst im öffentlichen Raum handelt.

Die Bildende Kunst stellt eine der wenigen Nischen in der Gesellschaft dar, in der Menschen noch die Möglichkeit finden, selbst zu entscheiden, wie sie Werke Interpretieren. In vielen Bereichen des Films und in anderen Medien gibt es kaum noch Raum für eigene Interpretationen. Besonders in der täglichen Berieselung durch die Werbung erfährt der  Mensch eine Konditionierung in eine bestimmte Denkrichtung. Moderne Kunst baut ja darauf, dass ein Betrachter hinzutritt und erst durch sein Rezipieren und Interpretieren des Werkes wird das Kunstwerk vervollständigt. Das Kunstwerk ist offen und das Ergebnis der Interpretation ist für jeden Einzelnen anders und für den Moment einzigartig. Dies bedeutet aber nicht, dass ein unendlich großes Interpretationsfeld vorhanden ist, sondern die Richtung der Interpretation wird vom Künstler vorgegeben, er steckt ein bestimmtes Terrain ab. Kunst kann  nicht Antworten oder Lösungen auf brennende Fragen der Gegenwart liefern, sondern allenfalls Fragen stellen und Themen aufgreifen, die dann zum Nachdenken anregen.

 

Uwe Oswald

 

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